Durchschnittlich wurden in diesem Jahr rund sechs Prozent mehr Neufahrzeuge in Deutschland mit Bargeld bezahlt als im Vorjahr. Mit verantwortlich für diese Entwicklung ist nach Meinung von AUTOHAUS und dem Marktforscher Puls, die die Studie durchführten, die Abwrackprämie.
Der Zuwachs der Barzahler verteilt sich aber nicht völlig gleichförmig auf alle Autohändler, Fiat beispielsweise kann mit 20% mehr Bargeldtransaktionen den größten Zuwachs verzeichnen. Ähnlich gut sieht es im Moment bei den Asiatischen Autobauern aus, Toyota konnte 17,7 und Hyundai 13,7 Prozent an Zuwachs verzeichnen. Bei den deutschen Autobauern liegt in dieser Hinsicht Volkswagen vorne, die Steigerung liegt hier bei 12,2 Prozent. Eine gar negative Quote an Bargeldzahlern im Vergleich zum Vorjahr weißt zum Beispiel der amerikanische Autobauer Ford auf, ein Rückgang von 9,5 Prozent ist hier das aktuelle Ergebnis der Umfrage – allerdings hatte Ford in diesem Zeitraum ein besonders günstiges Flatrate-Finanzierungsangebot, welches Barzahlung vergleichsweise unattraktiv macht. Im Vergleich zu den wachsenden Barzahlerquoten ist dagegen die Anzahl an neuausgestellten Leasingverträgen eingebrochen – nur noch jedes sechste Neufahrzeug wird über den Handel geleast.



Die BMW Tochter Mini die für ihre schnittigen Mini-Cooper bekannt ist, möchte den Absatz in den Vereinigten Staaten deutlich erhöhen. Konkret möchte Jim McDowell, der Mini Vorstandsvorsitzende für die USA die Anzahl der ausgelieferten Fahrzeuge zweistellig steigern, im Jahr 2008 waren 54.077 Minis verkauft worden. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen soll die Anzahl der Mini Autohäuser in den Vereinigten Staaten von aktuell 83 Stück auf 100 wachsen. Die neuen Filialen sollen in größeren Städten wie Austin, Texas oder Seattle, Washington errichtet  werden.



Deutsche Opelhändler fühlen sich nach dem Rettungsplan wieder im Aufwind. Sie hatten seit der drohenden Pleite der Marke mit verunsicherten Käufern zu kämpfen. Die bevorstehende Rettung des Autobauers stimmt die Händler jedoch wieder optimistisch. Durch den Einstieg des Zulieferers Magna in den Opel-Konzern hersscht wieder Grund für Optimismus, so Holger Behlen, Opelhändler aus Frankenbach. Bis zum 15.Juli soll ein Vorvertrag zwischen Opel und Magna abgeschlossen sein.



Bei dem mit einer Schuldenlast von neun Milliarden Euro hochverschuldete Porsche Konzern soll am 23. Juli in einer Aufsichtsratsitzung über das künftige Geschäftsmodell entschieden werden. Zwei Optionen die aktuell zur diskutiert werden sind der Einstieg der Golfstaates Katar beim Stuttgarter Autobauer, sowie ein Abverkauf von etwa einer Hälfte der Aktien an Volkswagen. Wendelin Wiedeking, Vorstand bei Porsche ist klar gegen einen Abverkauf von Firmenanteilen an VW und spricht sich für eine Beteiligung von Katar aus. Der Porschemiteigentümer Ferdinand Piech dagegen befürwortet den Verkauf von Porsche Anteilen an Volkswagen, und strebt langfristig die Zusammenführung der beiden Konzerne unter einem Dachkonzern an, zu dem bereits beispielsweise Audi gehört.