Obwohl sich der Winter für dieses Jahr schon fast verabschiedet hat, zieht der letzte Frost noch einmal über Deutschland hinweg und sorgt für spiegelglatte Fahrbahnen und zugefrorene Fensterscheiben. Damit ihr Gebrauchtwagen die letzten Ausläufe der kalten Jahreszeit schadlos übersteht, noch ein paar wichtige Auto Tipps, die natürlich auch für den Winter 2012 her halten.
Da weit über die Hälfte der Autos deutscher Haushalte über Nacht im Freien stehen und nicht in einer Garage übernachten, sind zugefrorene Frontscheiben das erste Ärgernis, mit dem sich viele Autofahrer als erstes herumärgern müssen. Wer am Vorabend Vorsorge treffen möchte, sollte daher noch einmal die thermische Scheibenfolie aus dem Kofferraum holen, um müheseliges Kratzen zumindest auf die Seitenscheiben zu beschränken. Falls nicht vorhanden, lohnt es sich auch zum jetzigen Zeitpunkt noch, 1-2 Euro dafür zu investieren. Zumal die Preise gegen Frühjahr stark sinken und Sie ihr Auto auch für die kommenden Winter frostsicher machen.
Kommen Sie nicht daran vorbei den Eiskratzer zu gebrauchen, achten Sie darauf, ihn nicht im Fahrzeug selbst aufzubewahren, denn auch im Auto-Innenraum kommt es Temperaturen, die die Blätter des Kratzers steif frieren lassen. Bewahren Sie das nützliche Helferlein daher in der Wohnung oder unterwegs in Ihrer Jackentasche auf. Gleiches gilt für Enteisungsspray, das wohl temperiert für gute Ergebnisse sorgt, wenn der Schlüssel einmal nicht ins Schloss passen möchte.
Am einfachsten befreien Sie Ihr Fahrzeug aber mit aufgewärmtem Wasser, dass Sie, bevor Sie das Haus verlassen, in einem Wasserkocher anwärmen. Achten Sie aber darauf, dass Sie kein kochendes Wasser verwenden, um die Scheiben des Autos nicht platzen zu lassen. In eine Flasche abgefüllt, laufen Sie am morgen einmal um das Fahrzeug herum und lassen das warme Nass über die Fensterscheiben fließen. Denken Sie dabei an ein trockenes Tuch, um Wasserreste damit zu entfernen. Andernfalls frieren Restbestände sofort aufs Neue, verwehren während der Fahrt die Sicht und sorgen vielleicht dafür, dass Sie ihr Auto als Unfallwagen verkaufen müssen.
Der Ingolstädter Autobauer Audi setzt nächstes Jahr einen neuen S8 auf die Verkaufslisten. Schon jetzt weiß man, dass sie dabei wieder mal mit dem beliebten V8 Motor setzen wird und nicht mehr den V10 Motor nutzen werden, wie im derzeitigen S8. Die Ingolstädter wollen dabei auch beim Downsizing upsizen. Sie benutzen zwar einen Motor mit weniger Zylindern, jedoch ist durch das Weniger an Gewicht und die höhere Effizienz des neuen Motors die Leistung verbessert worden.
In der neuen Generation des S8 treibt ein 4.0 TFSI Motor die Luxuslimousine an und bringt das des neu entwickelten Doppelturbos satte 520 PS auf die Strecke. Diese geballte Macht an Power bringt das Luxusgeschoss von Null auf Hundert in nur 4,2 Sekunden, laut Herstellerangaben. Aber auch in Sachen grüner Daumen wurde am Flaggschiff von Audi gebastelt. Wenn man in der Stadt fährt oder einfach gediegen und langsam cruisen will, schalten sich automatisch 4 der 8 Zylinder ab, was einen deutlich niedrigeren Durchschnittsverbrauch von nur noch 10,2 Litern auf hundert Kilometern einbringt. Das sind beachtliche 3 Liter weniger als das derzeitige Modell verbraucht – ein echter Quantensprung. Auch der C=2 Ausstoß verringert sich enorm auf 242 Gramm pro Kilometer. Zu haben ist der neue S8 ab einem Einstiegspreis von 111.9000 EUR.
Da es sich um die Luxusklasse handelt, sind viele Extras serienmäßig, wie das achtstufige Tiptronic Getriebe und die adaptive Luftfederung. So kann man die Bodenfreiheit des S8 in insgesamt drei Stufen verändern. Zudem hat der Wagen LED Scheinwerfer mit dem auditypischen Blick, Sportsitze, eine 8 Zoll Monitor Navigation, permanenten Allradantrieb, Müdigkeitswarner und die sensorgesteuerte Kofferraumentriegelung.
Wer sich diesen Wagen nicht leisten kann, kann sich dennoch schon mal auf dem Gebrauchtwagenmarkt umsehen und gebrauchte Autos von Audi kaufen. Vor allem wenn der neue S8 rauskommen wird, werden die Preise für die gebrauchten S8 deutlich sinken. Dann sollte man zuschlagen und sich eines der vielen Angebote wahr nehmen.
Es ist wieder so weit. Die kalte Jahreszeit steht vor der Tür und wer sich motorisiert sicher auf den Straßen bewegen will, muss Vorsorge treffen. Dies gilt vorrangig für die Bereifung, denn diese soll für einen effektiven Vortrieb und vor allem für die notwendige Bodenhaftung unseres Gefährts sorgen.
Es stehen verschiedene Alternativen zur Wahl. Sommerreifen gehören nicht dazu, sondern in die Garage. Man sollte gar nicht erst daran denken, Sommerreifen ab November noch aufmontiert zu lassen. Wie schnell kommt ein unvorhergesehener Witterungseinbruch und man muss morgens schnell ins Büro. Man denkt , heut wird es schon nochmal gut gehen und landet am Baum oder fährt ein Kind um. Also folgende Alternativen tun sich auf:
Ganzjahresreifen, auch Allwetterreifen genannt, können im Sommer und im Winter eingesetzt werden. Sie vereinen die Vor- und Nachteile von Sommer- und Winterreifen in sich. Der Fahrzeughalter muss keinen Reifenwechsel vornehmen und spart die einmaligen Kosten für einen zusätzlichen Satz Reifen. Ganzjahresreifen stellen einen Kompromiss dar. Auf Schnee reichen sie nicht an die Eigenschaften der Winterreifen heran, im Sommer weisen sie einen höheren Reifenabrieb auf und sorgen für einen leicht erhöhten Kraftstoffverbrauch. Seit dem Jahr 2010 besteht eine Winterreifenpflicht. Diese Reifenpflicht hat auch Auswirkungen auf die Kfz Versicherung.
Winterreifen sind mit der Kennung M&S (Matsch und Schnee) versehen oder neuerdings mit dem neuen Schneeflockensymbol. Ihre Gummimischung ist auch bei niedrigen Temperaturen so elastisch, dass die notwendige Verzahnung mit dem jeweiligen Untergrund gegeben ist und die erforderliche Kraftübertragung erreicht wird. Ihre zusätzlichen Lamellen ermöglichen die Verzahnung mit losem Untergrund.
Spikes-Reifen werden bei extremen Verhältnissen und meist in Gebirgen eingesetzt. Sie ermöglichen eine sichere Fortbewegung auch bei vereisten Fahrbahnen und an starken Steigungen und Gefällen. Die Spikes sind Stahlstifte, die in die Reifen eingearbeitet sind. Allerdings nutzen sie sich schnell ab und beschädigen die Fahrbahn. In Deutschland sind sie nur noch in der Gegend von Bad Reichenhall zulässig.
Nachdem wir jetzt für die richtige Bereifung gesorgt haben, sollten wir auch an Frostschutzmittel für das Kühlwasser und die Scheibenwaschanlage denken. Ein stabiler Eiskratzer für die Scheiben hat griffbereit im Auto zu liegen, ein Türschlossenteiser aber nicht. Denn was nutzt der uns im Auto wenn wir die Tür nicht öffnen können ? Da ist Die Jackentasche schon ein besser geeigneter Aufbewahrungsort.
Rechtzeitig zur diesjährigen IAA wurde der 700. Tesla an einen 24 Jahre alten Jurastudenten ausgeliefert. Das Elektroauto von dem Automobilhersteller Tesla kostet ca. 100 000 €. Wie der Student betont, trägt er den ökologischen Auswirkung Rechnung und möchte als gesellschaftlich verantwortungsvoller Verbraucher dieses Elektorauto kaufen. Tesla konnte bereits Kunden in der Schweiz, Frankreich, Dänemark, Spanien, Schweden und Monaco von dem Elektroauto überzeugen. Als nächster Schritt der Internationalisierung wurde eine weiter Filiale in München eröffnet. Diese ist die erste regionale Service-und Verkaufs-Zentrale im kontinentalen Europa. Zudem stellte Tesla den S Premiere auf der IAA vor. Dies ist eine Elektro-Limousine mit Platz für sieben Insassen. Doch bis diese Art von Fahrzeugen auf dem freien Automarkt verfügbar sein wird, wird wohl noch einige Zeit vergehen.
Volvo möchte bis 2020 die durchschnittlichen Co2-Emissionen auf 90 bis 100 g/km senken. Doch ist das zu schaffen? Zwar sind die aktuellen Modelle sparsam, aber die hochgesteckten Ziele sind mit diesen Technologien kaum zu erreichen. Die zunehmende Umstellung auf Elektro wird bis 2014 rund 1,5 Milliarden kosten.
Einen besseren Zeitpunkt für solch ein ambitioniertes Programm wird es in den nächsten Jahren nicht geben. Zumindest was die öffentlich Meinung angeht. Das Unternehmen Volvo steht zum Verkauf. Doch sei die Entwicklung für die nächsten 10 Jahren unumstößlich.
2012 möchte Volvo mit dem Energieversorger Vattenfall den Nachfolger des Kombis V70 als Plug-in-Hybrid auf den Markt bringen. Mit diesem Modell soll der Verbrauch auf 1,9 Liter gedrückt werden. Dafür werden Lithium-Ionen-Batterien sorgen. Der Elektro Motor wird über 70 Pferdestärken, der Diesel über 205 PS verfügen.
Das alte Problem der E-Motoren bleibt: Wenig Ausdauer, geringe Beschleunigung. Man kann gespannt sein, was sich Volvo einfallen lässt.
Die Tunerschmiede Tuner Lorinser haben sich dem Flügeltürer SLS von Mercedes und zwei Konzeptstudien entworfen, welche die weltweite Automobilgemeinde in Erstaunen und Verzückung versetzte. Die Entwurfszeichnungen wurden speziell für die IAA entworfen.
Die beiden Entwürfe lassen in den Schlichten und den Extremen unterteilen.
Die extreme Variante wartet mit zahlreichen Carbonteilen und einer schwarzen Motorhaube auf. Bogenförmige Lufteinlässe sowie Doppelte Nebelscheinwerfer lassen die Herzen eines jeden Tuners höher schlagen. Edeltuning ist eben Edeltuning. Anstelle des Mercedes Sterns befindet auf dem Grill das Wappen von Lorinser.
Die schlichte Variante ist weniger protziger, dafür aber nicht weniger edel. Zentral prangt auf dem Grill der Stern. Der Schlichte orientiert sich eher an der klassischen Version des Mercedes SL.
Die Edelschmiede möchte nun die Reaktionen abwarten bis eine finale Version ausgewählt wird.
Trotz weltweiter Kriese erwies sich die diesjährige IAA als Publikumsmagnet. Insgesamt besuchten 850 000 Besucher die international Automobilausstellung. Angestrebt waren 750 000 Besucher. Auch hat sich der Fokus verändert. Dieses Jahr standen vor allem ökologische und nachhaltige Themen im Vordergrund des Interesses. Besonders wichtig ist vielen Herstellern Verantwortung zu übernehmen und der Umweltschutz. Und eins ist klar geworden: Das Zeitalter der Elektorautos hat begonnen. Viele Aussteller stellten serienreige Modelle und Studien vor. Und endlich haben auch deutsche Hersteller den Trend erkannt und reagiert. Sowohl Ersatzteile als auch komplett neue Modelle wurden ausgestellt.
Als Ausschlaggebenden Faktor für den Erfolg der diesjährigen IAA in Frankfurt werden die 100 Weltpremieren der Hersteller und die 87 Weltneuheiten der Zulieferer. In beiden genannten Bereichen stellen die deutschen Herstellter den größten Teil. So viele Innovationsfeuerwerke sind sonst selten zu erleben.
Nicht nur der Kauf von Autos geht zurück, sondern auch die Nutzung. Dafür nimmt die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln zu. Einer Studie zu Folge sank 2003 die Anzahl der mit dem Auto oder mit dem Motorrad zurückgelegten Kilomoter.
Laut dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung wurden 2007 883,4 Milliarden Kilometer zurückgelegt. In den vergangenen Jahre waren es noch 869,6 Milliarden Kilometer.
Mit den sinkenden Kilometer einhergehen die steigende Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Durchschnittlich war jeder 2000 Kilometer mit Bus oder Bahn unterwegs. Etwa die Hälfte nutze die Eisenbahn, 40% wählten Busse und 10% entfielen auf Straßenbahnen.
Die Autohausgruppe Gebrüder Nolte übernimmt ab sofort die Vertretung für Volkswagen im Raum Iserlohn. An dem 2007 bezogenen Neufahrzeuggebäude soll ein 800 Quadratmeter großer VW Neuwagen Showroom nach dem VW Modulkonzept entstehen, desweiteren ist eine Service-Direktannahmen geplant. Der Betrieb soll 2010 eröffnet werden. In dem neuen Autohaus werden vorerst 15 Mitarbeiter tätig sein, die Geschäftsführerin Petra Pientka sucht allerdings bereits nach weiteren Automobilverkäufer/innen und Kfz-Mechanikern/Mechatronikern zur Verstärkung des VW Teams. Das in Familientradition geführte Unternehmen Nolte beschäftigt gegenwärtig 140 Mitarbeiter, sowie 30 Auszubildend. Bislang vertrat Nolte die Marken Opel, Saab, Chevrolet und Honda.
Durchschnittlich wurden in diesem Jahr rund sechs Prozent mehr Neufahrzeuge in Deutschland mit Bargeld bezahlt als im Vorjahr. Mit verantwortlich für diese Entwicklung ist nach Meinung von AUTOHAUS und dem Marktforscher Puls, die die Studie durchführten, die Abwrackprämie.
Der Zuwachs der Barzahler verteilt sich aber nicht völlig gleichförmig auf alle Autohändler, Fiat beispielsweise kann mit 20% mehr Bargeldtransaktionen den größten Zuwachs verzeichnen. Ähnlich gut sieht es im Moment bei den Asiatischen Autobauern aus, Toyota konnte 17,7 und Hyundai 13,7 Prozent an Zuwachs verzeichnen. Bei den deutschen Autobauern liegt in dieser Hinsicht Volkswagen vorne, die Steigerung liegt hier bei 12,2 Prozent. Eine gar negative Quote an Bargeldzahlern im Vergleich zum Vorjahr weißt zum Beispiel der amerikanische Autobauer Ford auf, ein Rückgang von 9,5 Prozent ist hier das aktuelle Ergebnis der Umfrage – allerdings hatte Ford in diesem Zeitraum ein besonders günstiges Flatrate-Finanzierungsangebot, welches Barzahlung vergleichsweise unattraktiv macht. Im Vergleich zu den wachsenden Barzahlerquoten ist dagegen die Anzahl an neuausgestellten Leasingverträgen eingebrochen – nur noch jedes sechste Neufahrzeug wird über den Handel geleast.